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Projekte mit der Wirtschaft

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Online-Workshop "Fitter for FDA: US-Kennzeichnung für Lebensmittel" am 9., 10. und 12. Mai 2022

Was in Deutschland gemeinhin als Margarine bezeichnet wird, darf in den USA unter Umständen nicht "magarine" heißen. "Apple Juice" impliziert 100 Prozent Saftanteil. Statt den sogenannten "Big 7" verpflichtend zu kennzeichnen Nährstoffen, gibt es in den USA die "mandatory 15". Diese werden nicht nur in Gramm oder Milligramm sondern auch in Prozent des "Daily Value" angegeben. Bezugsgröße ist hier allerdings die "serving size" und nicht 100 Gramm oder 100 Milliliter. In welcher Reihenfolge, welcher Schriftgröße, ob in Fettdruck oder mit Trennlinie diese Nährstoffe auf der Verpackung abgebildet werden, hängt wiederum von ihren Mengen, Größe und Art der Verpackung und noch so manch anderen Faktoren ab. Und auch wenn in den USA ballaststoffreiche Lebensmittel mit "high fiber" gekennzeichnet werden dürfen, sind die Vorgaben für diese Kennzeichnung doch unterschiedlich. Geht es um die Kennzeichnung von Allergenen werden die Abweichungen zwischen der europäischen und US-amerikanischen Gesetzgebung in noch offensichtlicher: Kastanien oder Pinienkerne gelten in den USA beispielsweise als "Baumnüsse" und sind damit kennzeichnungspflichtige Allergene. Und die europäische Ausnahmen in der Allergenkennzeichnung gelten in den USA erst recht nicht….  

In der Tat gehören die regelwidrige Kennzeichnungen von Nährwerten oder Allergenen, falsche Label-Formate oder unerlaubte Claims zu den Hauptursachen, warum deutschen Lebensmitteln der Import in die USA immer mal wieder verweigert wird.

Der Online-Workshop Fitter for FDA: US-Kennzeichnung für Lebensmittel am 9. Mai, 10. Mai und 12. Mai jeweils von 12:30 bis 17:00/18:00 Uhr bietet Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie an drei Nachmittagen einen intensiven Einblick in die Produktkennzeichnung nach US-Standards. Die ersten beiden Tage fokussieren sich auf alle verpflichtenden Kennzeichnungselemente – die "Must-haves", unverzichtbare Details, die ein FDA-konformes Lebensmitteletikett haben muss. Tag drei ist hingegen für die so genannten "claims" reserviert. Intensive Praxisübungen ergänzen an allen drei Tagen die Theorie. Weitere Details zu Programm und Anmeldung finden Sie online im Veranstaltungskalender der IHK Hannover. Die Teilnehmergebühr beläuft sich auf 390 Euro zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer. Wegen einer begrenzten Teilnehmerzahl richtet sich die Teilnahmemöglichkeit nach Datumseingang der Anmeldung.

Unternehmen aus dem Bereich Nahrungsergänzungsmittel wird ein äquivalenter Workshop übrigens im Juli angeboten. Die Details hierzu finden sie hier. Für Rückfragen steht Ihnen in der IHK Hannover Pia-Felicitas Homann, Tel.: 0511 3107 289, E-Mail: pia.homann@hannover.ihk.de <mailto:pia.homann@hannover.ihk.de>  gerne zur Verfügung.

Das ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der IHK Hannover.